Presse

Die Presse, Freitag, 26.März 1999

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei

Mag. Bernhard Rothenbuchner (IV., Schwindgasse 4/7, 503 58 70): „Karfreitag – Karsamstag – Ostersonntag“ in Bildern, Plastiken, Objekten, Photos, Musik und Literatur. Bildende Künstler: Christoph Götting, Matthias Reichert, Daniel Stamm, Christian v. Grumbkow, Ulrich Rölfing, Stefan Trierenberg, Heinz-Oswald Krause, Klaus Schröder. Musik: Renald Deppes Capella con Durezza. 20 Uhr.

DER STANDARD, Freitag, 18.September 1998

CHARITY-AUKTION

Unterstützung für behinderte Kinder (chr) Der Steuerberater Berhard Rothenbuchner organisiert zum Abschluß seiner Ausstellung „Christian von Grumbkow, Verwischungen“ eine Charity-Auktion. Gemälde der Schau werden von Agnes Husslein, der Geschäftsführerin von Sotheby’s Österreich, versteigert. Der Erlös fließt zur Gänze in die Schulausbildung behinderter Kinder an der Wiener Karl-Schubert-Schule.

Die Presse, Montag, 7.September 1998

Geige trifft Bild, Steuerberater und Publikum

Streichquartett, Benefiz-Versteigerung, Kunstleasing: Ein Steuerberater beweist, wie selbstverständlich private Kunstförderung funktionieren kann. Nicht nur seine Mitarbeiter sind begeistert.

Nach Wien war er gekommen, um an der Musikhochschule bei Gerhard Schulz Violine zu studieren. Sein Faible für Wirtschaft machte er schließlich zum Beruf. Bernhard Rothenbuchner ist heute Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wien. Die Kunst ist ihm dabei hauptsächliche Nebensache geblieben, um sich Kreativität und Phantasie zu erhalten.

Und tatsächlich: An eine Kanzlei denkt man kaum, wenn man seine Büroräume betritt. Zwischen großformatigen Bildern arbeiten er und seine Mitarbeiter. Die Architekten Thomas Abendroth und Andreas Wiltschke haben das Büro gestaltet – von Anfang an mit der Auflage, Raum zur Hängung von Bildern zu schaffen. Eine Galerie-Kanzlei oder Kanzlei-Galerie ist so entstanden. Künstler erhalten hier Möglichkeit, sich zu präsentieren – mit Vernissage, Katalog und Verkaufsmöglichkeit. Auch Besucher sind – zu Bürozeiten – willkommen. Für Unentschlossene oder Kunstfreunde, die sich nicht zu lange an ein Werk binden wollen, vermittelt Rothenbuchner einen besonderen Service: Bilder können gegen Gebühr an den Künstler gemietet werden. Wird das Kunstwerk schließlich doch gekauft, wird die Miete vom Kaufpreis abgezogen.

Drei bis viermal im Jahr wechseln die Ausstellungen. Ausgewählt werden die Künstler zum einen auf Empfehlung von Matthias Reichert, dem Vorstand der Goetheanistischen Studienstätte, durch Empfehlungen der Künstler oder von Rothenbuchner und seiner Lebensgefährtin.

Die Vernissagen gestalten sich dann nicht nur als Treffen zwischen Sekt und Canapès: Musikalische Einlagen sorgen für anregende Stimmung. Rothenbuchner greift dabei schon einmal zur Violine. Etwa bei der Eröffnung der aktuellen, nunmehr vierten, Schau- „Verwischungen“ von Christian von Grumbkow -, wo er mit Mitgliedern des Wiener Kammerorchesters und des Wiener Klangforums Schuberts „Rosamunde“ – Quartett musizierte und Andrea Jungmann von Sotheby‘s Wien die Eröffnung vornahm. Oder er lädt, wie im vergangenen Jahr, zwei Jazzer ein, die vor den gezeigten Bildern und inspiriert von diesen improvisierten.

Im November ist eine Schau mit Glas-Exponaten von Oswald Krause-Rischard geplant. Ein besonderes Projekt möchte Rothenbuchner zu Ostern 1999 realisieren. Bildende Kunst, Literatur und Musik rund um das Ostermysterium sollen sich zu einem stimmungsvollen Gesamtkunstwerk vereinen.

Zuvor klingt die aktuelle Präsentation bei einer Finissage am 18.September aus, wobei Agnes Husslein von Sotheby‘s zum guten Zweck den Auktionshammer schwingen wird.